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Das erste alltagstaugliche Elektroauto aus dem Hause Opel- die Überraschung ist gelungen

Während sich BMW und Mercedes noch den Kopf zerbrechen wie das erste alltagstaugliche Elektroauto gelingen soll, hat Opel für eine faustdicke Überraschung gesorgt. Vorgestellt wurde der Opel Ampera E. Moderater Preis, fünf Sitze und eine Reichweite von, man höre und staune, ja tatsächlich 380km. Und wann soll es den Opel Ampera E geben? Man höre und staune nochmal. Im Frühjahr 2017 soll das neue Elektroauto in den Verkaufsräumen stehen.

Gelingt Opel, woran Tesla bislang scheitert?

Sollte es Opel tatsächlich gelungen sein, woran Tesla bislang scheitert? Ein Elektroauto zum bezahlbaren Preis von etwa 35.000 Euro (Preis steht noch nicht endgültig fest), mit einer Reichweite, die sich sehen lassen kann und fünf Sitzplätzen für eine ganze Familie. Bislang kostet das günstige Tesla Model rund 70.000 Euro und qualifiziert sich nicht für die Umweltprämie. Die aber können Käufer des neuen Opel Ampera E spielend beantragen, denn das neue Elektroauto kostet nur halb so viel.

Technische Daten des Opel Ampera E

Der Kofferraum kann sich mit 381 Litern durchaus sehen lassen. Klappt man die Rückbank um, sind es sogar 1.270 Liter. Man sitzt bequem und hat auch auf den hinteren Sitzplätzen ausreichend Platz. Im Cockpit des Opel Ampera E befindet sich deutlich sichtbar der 10,2 Zoll Touchscreen, der alle Daten zum Stand des Akkus, der Reichweite und Effizienz der Fahrweise bereitstellt. Natürlich ist er zugleich auch Infotainment-System.

Der Akku wiegt 429kg und sorgt für einen tiefen Schwerpunkt, der sich angenehm auf die Fahrdynamik auswirkt. Opel gewährt acht Jahre Garantie oder 160.000km auf den Stromspeicher. Aufgeladen wird der Akku am Schnellladesystem und braucht eine halbe Stunde für 150km Fahrstrom. Bei der Reichweite von 380km sind also etwa 1,3 Stunden Ladezeit einzuplanen.

Der Opel Ampera fährt maximal 150km/h und beschleunigt in 7,3 Sekunden von 0 auf 100. Diese Zahlen schafft bislang kein anderes Elektroauto. Opel dürfte also eine echte Innovation gelungen sein.

Die Henne oder das Ei? Die Krux mit den Ladestationen

Kann sich die Innovation Opel Ampera E in den kommenden Monaten durchsetzen und den Markt der Elektroautos in Deutschland revolutionieren? Jetzt sind wir wieder bei der Frage angekommen, was war zuerst da. Die Henne oder das Ei? Oder ganz einfach, es dreht sich mal wieder um die Ladestationen. Wie sollen Elektroautos gekauft werden, wenn es nicht genügend Ladestationen gibt? Warum sollten Ladestationen gebaut werden, wenn es nicht genügend Elektroautos gibt?

Fazit

Opel ist es immerhin gelungen ein alltagstaugliches Elektroauto zu entwickeln, das sowohl im Preis, als auch Ausstattung und Reichweite überzeugen kann. Während Mercedes und VW ihre ersten Elektroautos für den Alltag für 2019, bzw. 2020 angekündigt haben, hat Opel immerhin geliefert. Und das nicht zu schlecht. Die Überraschung ist gelungen und immerhin gibt es schon so viele Ladestationen, dass man mit der Reichweite von 380km durchaus etwas anfangen kann. Es bleibt also abzuwarten, ob es Opel gelingen wird, den Markt für Elektroautos von hinten aufzuräumen. Wünschenswert wäre es.

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