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Hybridauto Geschichte

Umweltaspekte und Marktentwicklung

Hybridauto Geschichte, Umweltaspekte und Marktentwicklung

Das Hybridauto gilt als fortschrittlich, wird staatlich gefördert und soll das Auto der Zukunft sein. Klingt toll und sieht man sich einmal die Entwicklung der Feinstaubbelastungen und die Emissionswerte an, ist ein Umstieg auch dringend notwendig. Doch läuft wirklich alles so glatt wie man es uns glaubhaft machen will? Und ist das Hybridauto tatsächlich eine neue Erfindung? Leider müsste man beide Fragen mit Nein beantworten, denn weder das eine, noch das andere trifft zu.

Wenn auch Sie ein bisschen mehr über die Geschichte, Umweltaspekte und Marktentwicklung wissen möchten, lesen Sie weiter. elektroauto24.biz hat alle Informationen übersichtlich und leicht verständlich für Sie zusammengestellt. Außerdem finden Sie bei uns interessante Ratgeber zu den Themen „Hybridauto Steuern & Förderprämie“, „Versicherungsvergleich für Hybridautos“ oder wie Sie Ihr „Hybridauto auch mit negativer Schufa günstig versichern“ können. Erweiternd veröffentlichen wir interessante News aus den Bereichen Elektroauto und Hybridauto.

Das Hybridauto ist mehr als 100 Jahre alt

Das Hybridauto ist keineswegs eine Erfindung des 21. Jahrhunderts. Das erste Auto mit Hybridantrieb wurde bereits 1899 in Barcelona gebaut. Auch Ferdinand Porsche versuchte sich am Hybridantrieb und entwickelte 1902 einen Verbrennungsmotor inklusive Generator, der Strom für den Wagen lieferte. In den 1930-er Jahren setzte man in zahlreichen amerikanischen Städten ebenfalls auf Busse mit dieselelektrischem Antrieb. Einige Jahrzehnte später griff man die Idee des Hybridmotors wieder auf. Toyota baute 1977 einen Sportwagen und auch Daimler-Benz zeigte 1982 einen Prototyp mit Hybridantrieb. 1994 versuchte sich Audi mit dem ersten gewerblichen Hybridfahrzeug. Allerdings war dieses noch so teuer, dass es unverkäuflich gewesen ist. 2009 war Mercedes Benz der erste deutsche Hersteller, der mit seinem W221 ein Hybridauto anbot. Entwickelt wurde der Hybridmotor gemeinsam mit BMW. Seitdem verläuft sowohl die Weiterentwicklung als auch der Verkauf schleppend.

Hybridautos- die umweltfreundliche Kombination aus Elektro- und Verbrennungsmotor

Eigentlich ist es ja eine clevere Idee zwei Antriebstechniken zu kombinieren und so die Umweltbelastung zu senken. Gerade in Zeiten, in denen die Feinstaubbelastung in Großstädten enorm steigt und die Emissionswerte des CO2-Ausstoßes die Umwelt enorm belasten. Das Prinzip des Hybriden ist einfach erklärt. Man verbindet einen Elektromotor mit einem Verbrennungsmotor. Unterschieden wird zwischen zwei der gängigsten Techniken. Entweder unterstützt der Elektromotor den Verbrenner beim Beschleunigen, so dass weniger Energie, also Benzin/Diesel aufgewendet werden muss. Oder es ist ein rein elektrisches Fahren möglich. Eine Weiterentwicklung des Hybridantriebes ist der Plug-in-Hybrid. Hier wird die Energie für den Akku nicht allein über den Verbrennungsmotor erzeugt. Der Plug-in-Hybrid kann über einen Stecker an einer Ladestation aufgeladen werden. Diese Technik wird in Deutschland mit der Kaufprämie gefördert.

Marktentwicklung für Hybridautos der letzten Jahre in Deutschland

Noch fristen sie ein Nischendasein, denn kaum jemand mag sich so richtig für Hybridautos begeistern. Zu teuer? Unpraktisch? Zu wenig Auswahl? Woran liegt es, dass in Deutschland umweltfreundliche Fahrzeuge so stiefmütterlich behandelt werden? Schauen wir mal wie es in anderen Ländern läuft. Erstaunlicherweise völlig konträr zu Deutschland und auch zu deutschen Herstellern. In Japan haben rund 40% aller verkauften Toyota Autos einen Hybridantrieb. In den USA fahren mehr als zwei Millionen Hybridautos und jedes Jahr kommen weitere 300.000 dazu. 1,5 Millionen Hybridautos sind es weltweit, die jedes Jahr verkauft werden. Und rund 90 verschiedene Modelle werden weltweit angeboten. Schauen wir mal nach Deutschland und die Ernüchterung folgt schnell. Toyota kann nur rund 10% seiner Hybridfahrzeuge in Europa verkaufen. Davon entfällt nur ein Bruchteil auf Deutschland. 2015 waren es gerade einmal etwas mehr als 33.000 Hybridfahrzeuge, die in Deutschland verkauft wurden. Stellen wir dem rund 45 Millionen zugelassene Autos gegenüber, wird schnell deutlich wie gering die Nachfrage hierzulande ausfällt.

Kriterien zum Kauf eines Hybridautos

Vor dem Kauf eines Hybridautos sollten Sie sich überlegen, welche Merkmale Ihnen wichtig sind. Möchten Sie sich die aktuelle Kaufprämie in Höhe von 3.000 Euro sichern, die vom Staat gewährt wird? Dann müssen Sie sich für einen Plug-in-Hybriden entscheiden. Suchen Sie ein Fahrzeug, das elektrisch möglichst weit fährt? Oder sind Ihnen Komfort und Ausstattung am wichtigsten? Ein Hybridfahrzeug zahlt sich vor allem im Stadtverkehr schnell aus. Je nach Reichweite können Sie bis zu 60km rein elektrisch fahren und verbrauchen so keinerlei Brennstoffe innerhalb der Stadt. Außerdem punkten Hybriden mit besonders stressarmem Fahren. Wenn Sie doch lieber sportlich unterwegs sein möchten, müssen Sie mit einem Kaufpreis ab 50.000 Euro rechnen. Darunter fährt der Hybrid doch eher gemütlich. Sie können ungefähr 35% Ihres Kraftstoffes sparen, wenn Sie sich für ein Hybridauto entscheiden. Inwieweit sich die Ersparnis später auszahlt, hängt natürlich vom Kaufpreis und der Fahrleistung ab.

Aktuelle Hybridautos, die gefördert werden

Unangefochten die Nummer eins unter den Hybridautos ist der Toyota Prius Plug-in-Hybrid. Kein anderer Hersteller kann einen so großen Erfolg mit Hybridautos verzeichnen wie Toyota. Sie können den Toyota Prius auch mit umweltfreundlicher Solarenergie aufladen, denn Toyota bietet die Möglichkeit eines Solar-Carpots unter dem Sie den Prius parken und aufladen. Ein ordentlicher Hybrid Kleinwagen ist der BMW i3 mit Range Extender, der auch staatlich gefördert wird. Aus dem Hause VW kommen der VW Golf GTE als Hybrid, der mit einem Kaufpreis ab 36.900 Euro ebenfalls gefördert wird und der VW Passat GTE als Mittelklassewagen mit einem Kaufpreis ab 44.250 Euro. Für Liebhaber eine sportlichen Hybriden empfiehlt sich der Porsche Cayenne S E Hybrid, der aber mit einem Kaufpreis ab 82.920 Euro nicht mehr gefördert wird, ebenso der Porsche Panamera SE Hybrid, der als Oberklasse Hybrid auch nicht gefördert wird.

Fazit: Wird sich das Hybridauto noch durchsetzen?

Ob sich Hybridautos wirklich noch durchsetzen, lässt sich zum aktuellen Zeitpunkt schlecht bewerten. Fakt ist aber, dass Hybriden mit ihrer Reichweite eine gute Alternative zu Elektroautos sind. Geeignet für den Stadtverkehr, aber auch langstreckentauglich sind Hybridfahrzeuge ein Mittelding zwischen Verbrenner und Elektroauto. Inwieweit noch attraktivere Modelle den Markt „erobern“ werden, ist nicht abzusehen. Deutsche Hersteller tun sich schwer und innovative Entwicklungen lassen auf sich warten. Wenn Sie sich aktiv an der Senkung der Umweltbelastung beteiligen möchten, ist ein Hybridauto ganz sicher eine gute Wahl.

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