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Tesla hat ehrgeizige Pläne

Tesla-Chef Elon Musk weiß wie es geht. Ohne Zweifel will er den amerikanischen Konzern zum erfolgreichsten Autobauer für Elektroautos machen und diesen Weg verfolgt Musk äußerst zielstrebig. Um seinem Ziel, in wenigen Jahren eine halbe Million Elektroautos herstellen zu können, näher zu kommen, hat Tesla jetzt den deutschen Maschinenbauer Grohmann Engineering aus Prüm in Rheinland-Pfalz gekauft. Die neue Tochtergesellschaft heißt jetzt Tesla Grohmann Automation und soll das Unternehmen unterstützen sein Wachstum in Europa auszubauen.

Teslas Zukunft in Europa

Tesla plant auf lange Sicht Batterien und fertige Elektroautos in Europa bauen zu können. Schon 2017 will Musk dazu einen Standort für die erste große Tesla Fabrik in Europa aussuchen. Ganz klar soll das Ziel verfolgt werden gegen BMW, Mercedes und Audi bestehen zu können, besser noch die Konkurrenten überholen zu können. In den nächsten zwei Jahren will Tesla rund 1.000 neue Arbeitsplätze für hochqualifizierte Techniker in Deutschland schaffen. Aber bei Deutschland allein soll es nicht bleiben. Weitere Standorte sind geplant, möglicherweise zwei oder drei.

Amerikanische Elektroautos mit deutschem Know-how

Man könnte es durchaus als clever bezeichnen, wenn sich Musk das deutsche Know-how zunutze machen will, um gegen die genannte Konkurrenz bestehen zu können. Der Unternehmensgründer Klaus Grohmann wechselt zu Tesla und den deutschen Audi Manager Peter Hochholdinger hat man auch schon an Bord geholt.

Eine Million Tesla Model 3 bis 2020

Tesla muss vor allem im Bereich Elektrokleinwagen aufholen und will das günstigere neue Modell „Model 3“ in der Produktion deutlich steigern. Statt wie bisher 50.000 Stück sollen künftig 500.000 Stück gebaut werden und eigentlich will Musk sogar 600.000 Elektroautos des Modells „Model 3“ bauen. Schon in vier Jahren, also bis 2020, sind rund eine Million geplant. Das verwundert nicht. Sind die bisherigen Tesla Elektroautos doch eher im Luxusbereich angesiedelt und für die Kaufprämie in Deutschland nicht zugelassen. Hinzu kommt, dass in den nächsten Jahren wohl eher Elektroautos für den Stadtbereich gekauft werden und hier muss Tesla nachlegen.

Übrigens, über einen Kaufpreis für Grohmann Engineering sprach man nicht. Es ist aber so gut wie sicher, dass sich die Übernahme für Grohmann gelohnt hat.

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