Günstiger StromAnbieter trotz Schufa: Geht das – und wie?

Die Schufa steht jedem im Wege. Zumindest, wenn es sich um negative Einträge in der Schufa handelt. Das ist die Meinung vieler, die nicht selten auf eigenen Erfahrungen beruht. Rund um den Stromvertrag sieht das Bild jedoch unterschiedlich aus, denn der Bezug von Strom zählt, im Gegensatz zum beispielsweisen Smartphonebesitz, zu einem Grundrecht. Wie Menschen mit Einträgen in der Schufa einen günstigen Stromvertrag finden, erklären wir nun.

 

Warum unterscheiden sich Stromverträge von anderen Verträgen?

Generell wird bei Verträgen zwischen Verpflichtungen, Notwendigkeiten und Vorteilen unterschieden. Zu den Verpflichtungen gehören mitunter die Pflichtversicherungen wie Krankenversicherung und auch die Kfz-Versicherung. Sie stehen quasi über dem Schufa-Eintrag, denn sie sind gesetzlich vorgeschrieben. Notwendigkeiten sind teils im Grundgesetz geregelt und entscheiden über das Recht auf ein annehmbares und akzeptables Leben. Zu diesen Rechten und Notwendigkeiten gehören mitunter das Dach über dem Kopf, sauberes Wasser, Wärme und auch der Strom. Vorteilhafte Verträge sind diejenigen, die für ein Leben zwar praktisch, doch nicht notwendig sind: Lebensversicherungen, Zusatzversicherungen oder auch Verträge über Annehmlichkeiten wie Netflix gehören dazu.

Daraus ergibt sich, dass Stromverträge zwar der Schufa unterliegen, doch die Schufa keinen großen Einfluss auf die Zusage eines Strombezugs haben darf. Auch das Sozialrecht kommt hier zum Zug, denn einer Familie oder auch einer Einzelperson den Strombezug zu untersagen, kommt einer unzumutbaren Härte gleich und ist somit nur unter strengsten Umständen möglich.

Das bedeutet, dass auch Menschen mit negativen Einträgen in der Schufa das Recht und die Möglichkeit haben, den Stromanbieter zu wechseln und zu einem günstigeren Stromvertrag zu wechseln. Es gibt allerdings faktisch einen Umstand, der Probleme bereiten kann: die Stromsperre:

  • Was ist das? – bei einer Stromsperre wird der Stromzähler der Wohnung mit einer Plombe versehen und vom Netz abgeklemmt. Die Grundlagen, die eine Stromsperre erlauben, sind streng geregelt.
  • Plötzlich gesperrt? – es gibt keine plötzliche Stromsperre. Ein Stromanbieter muss den Kunden mehrfach mit Fristsetzung darauf hinweisen, dass Ausstände bestehen. Zugleich muss er einen Lösungsweg vorschlagen.
  • Wer sperrt? – der eigene Stromanbieter kann die Sperre nur in Auftrag geben, sofern er nicht selbst der Grundversorger ist. Eine Stromsperre kann nur durch den Grundversorger erfolgen, meist also von den örtlichen Stadtwerken.
  • Problem – ein Wechsel des Stromvertrags ist nicht möglich, sofern eine Stromsperre besteht. Der neue Anbieter mag den Vertrag vergeben, doch hat er durch die Sperre selbst keinen Zugriff auf den Stromzähler. Erst, wenn die Angelegenheit bereinigt ist und der sperrende Anbieter den Grundversorger mit der Sperraufhebung beauftragt, kann der neue Versorger eingreifen.

Wenngleich die Ankündigung einer Stromsperre in Deutschland häufiger vorkommt, sind echte Stromsperren relativ selten. Die Hürden für die Sperrung sind hoch, denn Kleinkinder, pflegebedürftige Personen und weitere Faktoren spielen ebenfalls eine Rolle. Dennoch bleibt es, dass eine Stromsperre effektiv verhindert, dass ein neuer Stromvertrag geschlossen werden kann.

Trotz Schufa beim Strom sparen?

Die meisten Verbraucher möchten den Stromvertrag wechseln, um zu sparen. Dieses Anliegen ist durchaus verständlich, denn kaum ein Lebensbereich ist in den letzten Jahren so massiv gestiegen, wie der Strompreis. Und genau beim Stromverbrauch ist die mögliche Einsparung begrenzt. Jeder hat die Chance, an Zigaretten oder auch an Restaurantbesuchen zu sparen, doch sind die Elektrogeräte und das Verhalten schon sparsam, ist es nicht möglich, einfach den Kühlschrank abzustellen. Aber wie funktioniert es, einen günstigen Stromvertrag trotz Schufa zu erhalten?

  • Der Vergleich kommt zuerst – zuerst müssen die Anbieter und Tarife miteinander verglichen werden. Vergleichsrechner wie der, den wir bei uns einbinden, helfen dabei. Nutzer müssen nur ihren jährlichen Verbrauch eingeben, die Postleitzahl und etwaige Präferenzen. Schon kann der Vergleich starten. In der Auflistung werden nun die passenden Stromtarife der einzelnen Anbieter angezeigt.
  • Ergebnisse vergleichen – nun werden die Ergebnisse miteinander verglichen. Besonders wichtig ist es, auf die Kosten im zweiten Jahr zu schauen, wenn es einen Bonus gibt und der Vertrag über zwei Jahre laufen soll. Der Bonus wird meist auf die Abschläge des ersten Jahres angerechnet, sodass höhere Kosten im zweiten Jahr gar nicht direkt sichtbar sind. Zudem sollte auf die Kündigungsfrist geachtet werden- desto kürzer, je besser.
  • Vertrag anfragen – erst ab diesem Augenblick kommt überhaupt die Schufa ins Spiel. Der passende Vertrag wird über die Auflistung direkt beim Anbieter angefragt. Dieser wird nun eine Bonitätsauskunft passend zu seiner Branche stellen. Das ist aber eigentlich gar kein Problem und ein absolut automatischer Vorgang. Im Regelfall gehen die Anfragen so durch und den Verträgen wird stattgegeben.
  • Alttarif kündigen – schon in der Anfrage muss der neue Vertragsbeginn genannt werden. Eine doppelte Stromlieferung ist in Deutschland nicht möglich, sodass der neue Anbieter immer erst nach dem letzten Vertragstag übernimmt. Tipp: Viele Anbieter stellen den Kündigungsservice beim Altanbieter zur Verfügung.

Grundsätzlich ist es jedem möglich, Geld beim Stromvertrag zu sparen. Die Maßgabe ist natürlich immer, einen günstigeren Vertrag als den jetzigen zu finden. Gewissermaßen funktionieren die Einsparungen umso besser, desto länger der aktuelle Stromvertrag trotz Schufa besteht. Gerade Nutzer eines Grundversorgungstarifs können echte Beträge sparen. Diejenigen, die beinahe jährlich wechseln, sparen nur geringere Beträge oder haben die Chance, ihre jetzigen Abschläge preislich zu halten.

Warum nicht schon heute einen günstigeren Stromanbieter suchen?

Die Schufa spielt beim Bezug von Strom nur eine untergeordnete Rolle. Diejenigen, die von negativen Einträgen in der Schufa wissen, können sich sogar über einen Wechsel zu einem günstigeren Stromvertrag finanziell helfen. Denn jeder Euro, der monatlich gespart wird, schützt fortlaufend vor neuen Einträgen. Wir bieten einen kostenlosen und natürlich unverbindlichen Stromtarifvergleich an, der genau bei diesem Anliegen hilft. Der Tarifvergleich funktioniert damit binnen Minuten, einzig die Entscheidung für oder gegen einen Tarif können wir Verbrauchern natürlich nicht abnehmen. Doch Furcht oder Sorge vor einem Wechsel in einen günstigeren Stromvertrag trotz Schufa sollte nie bestehen. Günstige Tarife sparen meist rein an überhöhten Zusatzkosten und geben den Strompreis mit nur geringem Aufschlag an den Kunden weiter.

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